Europa und die Mitbestimmung auf dem Kontinent


Keiner von uns weiß so genau, wo Europa anfängt und wo es aufhört. Lapidar gesagt, reicht es vom  vom Atlantik bis zum Ural, vom Mittelmeer bis zur Spitze Grönlands. Einer der europäischen Staaten ist Russland. Mit der Auflösung der Sowjetunion bekamen westliche Länder der UdSSR ihre Unabhängigkeit. Sicher ist, das diese Länder westlich von Russland auf der euroasiatischen Platte des Kontinents in Europa liegen. Doch an deren Ostgrenzen endet Europa nicht. Erst weit hinter Moskau endet der Kontinent Europa, am Ural, etwa da wo früher einmal Stalingrad war. Im heutigen europäischen Teil Russlands, das möglicherweise immer noch größer ist als das Europa, welches wir meinen, dürften schätzungsweise etwa 104 Millionen Menschen leben. Auf russischer Seite, an der Grenze zur Ukraine beispielsweise, kann man seitens des Westens nicht davon sprechen, das europäischer Luftraum verletzt wurde. Wenn dem so wäre, müssten wir schon sagen die Russen hätten den Luftraum der Europäischen Union verletzt oder den der Ukraine, beispielsweise. Da dies nun aber nicht der Fall war und wir bei der Formulierung "der Verletzung des europäischen Luftraums" bleiben, wird offensichtlich, das diese Äußerungen und Meldungen nur dem Zweck dienen, unserer Bevölkerung die Gefährlichkeit der Russen vor Augen zu  führen, wie auch die Wachsamkeit unserer Sicherheitsdienste.
Das gestrige Spektakel in Prag, anlässlich der sogenannten "samtenen Revolution" von 1989 zeigt, dass die tschechischen Bürger mit den bisherigen Ergebnissen im "nachrevolutionären Tschechien" nicht zufrieden sind. Eier und Tomaten waren für den Präsidenten und dessen Gäste die Antwort. Die Sicherheitsleute waren mit ihren Regenschirmen beschäftigt, um die ungeliebten Präsidenten vor den Wurfgeschossen zu beschützen. Ein Akt, der die Präsidenten, die ja schlecht von der Bühne "abtreten können, der Lächerlichkeit preisgaben. Mit dem Präsidenten Putin hatte dies alles nichts zu tun. Das möchte man uns gern glauben machen, doch sind  die Art von Demonstranten allen bekannt. Berufsdemonstranten nennt sie das Volk. Diese bewerfen ihre Brötchengeber nur auf Anweisung, falls man derjenigen Person den richtigen politischen Kurs aufdrücken möchte. Derartige Vorfälle häufen sich in unserem Europa. 
In den südlichen Ländern wegen des fehlenden Geldes für Soziales, die Streiks in den angestammten Industrieländern, wegen Ausbeuterei und Absenkung der Löhne,  im  Norden wegen Unabhängigkeit und Arbeitslosigkeit. Und über allem liegt die Eurokrise.
Das sind in unserem Europa keine guten Voraussetzungen mit den vielen Einwanderern. den Leiharbeitern, Billiglohnarbeitern und Arbeitslosen. Die Menschen warten seit der Einführung des Euros und länger, darauf, dass es wieder aufwärts geht. Stattdessen Skandale, Karrieren und Korruption, wohin man blickt. 
Da versteht man, dass sich die Menschen Veränderungen wünschen. Klare Ansagen, Arbeit, Bildung,  Sport und Kultur für alle. So wie wir heute unsere Flughäfen und Philharmonien bauen, so kann es nicht weitergehen.  Wir müssen uns neu aufraffen, selbständiger agieren, und vor allem die Einmischung in fremder Länder Angelegenheiten auf ein Minimum beschränken. Anderenfalls laufen der Europäischen Union nicht nur die Menschen davon, sondern auch die Staaten. Dieses Problem scheint Russland überstanden zu haben, es tun sich neue auf, aber heute sieht man , was durch Glasnost und Perestroika entstanden ist, ein Russland das sich anschickt, in der Welt und deren Menschen neu Stellung zu beziehen. Und wir ?

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